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Der russische Angriffskrieg auf die Ukraine löste eine Fluchtmigration aus, die sich auch an der Anzahl der eingereisten Menschen ukrainischer Herkunft zeigt.
Während 2021 die meisten Schutzsuchenden in Deutschland aus Syrien stammten (640 160 oder 33,1 % der Schutzsuchenden), hatte Ende 2025 mit 1 163 850 Personen die größte Gruppe der Schutzsuchenden die ukrainische Staatsangehörigkeit (36,0 % aller Schutzsuchenden). Die zweit- und drittgrößte Gruppe stellen Ende 2025 Schutzsuchende mit syrischer (668 650 oder 20,7 %) und afghanischer (321 300 oder 9,9 %) Staatsangehörigkeit dar.
Der Anteil von Schutzsuchenden mit irakischer (173 550 oder 5,4 %), türkischer (143 635 oder 4,4 %), russischer (66 785 oder 2,1 %) oder iranischer (66 515 oder 2,1 %) Staatsangehörigkeit fällt deutschlandweit geringer aus.
Allerdings zeigen sich bei diesen Gruppen zum Teil deutliche regionale Unterschiede: Hohe Anteile an ukrainischen Schutzsuchenden lassen sich Ende 2025 vor allem in Ostdeutschland und in Bayern beobachten
Auch bei Schutzsuchenden aus der Russischen Föderation zeigen sich hauptsächlich in Ostdeutschland hohe Anteile.
Die größten Anteile kosovarischer und irakischer Schutzsuchender sind eher in Westdeutschland zu finden.
Während hohe Anteile syrischer Schutzsuchender über Gesamtdeutschland verteilt zu finden sind, häufen sich die hohen Anteile afghanischer Schutzsuchender vor allem in Hessen, Bayern sowie in Teilen Nord- und Ostdeutschlands.
Die höchsten Anteile iranischer Schutzsuchender sind vereinzelt in Bayern, aber auch in Westdeutschland, Norddeutschland und Ostdeutschland zu finden.